Die Eisernen

"Die Eisernen" ist die Bezeichnung für die Spieler des 1. FC Union Berlin. Ein Ursprung für die Bezeichnung “Die Eisernen“ liegt auch im Schlachtruf des 1. FC Union: "Eisern Union!" Der Begriff "Eisern Union!" ist ganz eindeutig nicht mehr zu klären, da er schon sehr lange in der Vereinsgeschichte existiert. Es gibt aber eine Vermutung, die sich dann auch im Intro der gleichnamigen Union-Vereinshymne, gesungen von Nina Hagen, niederschlägt. Tatsächlich soll es so gewesen sein, dass während eines Spiels bei dem die Union zurücklag, ein Zuschauer aufstand und seine Jungs mit den Worten: „Eisern, Union!“ motivierend beistehen wollte. In der Folgezeit wurde bei Union- Spielen dieser Ausruf so oft wiederverwendet, bis er sich bei den Fans eingebürgert hatte. „Eisern“ bringt einen Bezug zu den „Schlosserjungs“ der Vereinsgeschichte. Viele Zuschauer und auch einige Spieler selbst waren in den Fabriken des Industriegebiets beschäftigt, die nicht nur viel mit dem Werkstoff Eisen zu tun hatten, sondern eben oft auch einen harten Arbeitsalltag erforderten. Der 1. FC Union war ein Arbeiterverein, der durch den Kampf erfolgreich war, trotzdem zu den „Kleinen“ Vereinen gehörte und so eisern sein musste, um zu überleben. Welche ambivalente Bedeutung dieser vermeintlich harmlose Ruf tatsächlich hatte, beinhaltet die Tatsache, dass der Name „Die Eisernen“ Ende der 1970er-Jahre offiziell verboten wurde, da er rechtsradikales Gedankengut übertragen könnte. Dennoch sind „Die Eisernen“  heute ein geschützter und eingetragener Markenname, welcher aktiv von dem Verein genutzt werden darf.